Methode
Kompetenzkarte
Unser zentrales Arbeitsmittel für Karrierewechsel: die Kompetenzkarte — keine App, sondern ein gemeinsames Dokument aus Gesprächen und Marktbezug.
Was die Kompetenzkarte ist
Die Kompetenzkarte ist ein strukturiertes Arbeitsblatt, das wir mit Ihnen in den Beratungen füllen. Sie ordnet Ihre bisherigen Tätigkeiten nach Kontext, Handlung und Ergebnis — so, wie Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen Stellenprofile lesen.
Statt vager Eigenschaften („teamfähig“, „belastbar“) halten wir fest, in welcher Situation Sie was getan und welchen nachvollziehbaren Effekt das hatte: Schichtübergaben stabilisiert, Ausschussquote gesenkt, Förderanträge termingerecht eingereicht.
Aufbau in vier Feldern
- Herkunftsrollen — Positionen, Branchen, typische Tagesaufgaben
- Transferkerne — Tätigkeiten, die ohne Branchenkenntnis verständlich bleiben
- Marktanker — passende Stellenbezeichnungen und Anforderungsbausteine in DE
- Lücken & Brücken — fehlende Nachweise, realistische nächste Qualifikationen
Warum das für Karrierewechsel zählt
Viele Bewerbungen scheitern nicht an fehlender Erfahrung, sondern daran, dass der Transfer nicht lesbar ist. Die Karte macht den Übergang von „was ich bisher tat“ zu „was die Zielrolle verlangt“ in einem Blick vergleichbar — und steuert, welche Unterlagen und Gespräche als Nächstes Sinn ergeben.
So fließt sie in die Beratung ein
In der Flagship-Beratung entsteht die Karte über mehrere Sitzungen. In der Kompetenzanalyse erhalten Sie eine verkürzte Fassung. Anschließend können Sie die Formulierungen in Lebenslauf, Anschreiben und Probe-Interviews übernehmen.
Beispielausschnitt (anonymisiert)
Herkunft: Filialleitung Modehandel · Transferkern: Personaleinsatzplanung bei Krankheitsspitzen · Marktanker: Personalsachbearbeitung / Workforce Scheduling in Retail-Zentralen · Brücke: Excel-Auswertung von Stundenkonten (Kurzworkshop)
Nächster Schritt
Wenn Sie prüfen möchten, ob eine Kompetenzkarte für Ihre Situation der richtige Einstieg ist, fragen Sie ein Gespräch an oder lesen Sie zuerst die Honorare.